Kinder, Jugend und Familien

2014 haben wir hier im Stadtrat den Beschluss gefasst, eine Art Begrüßungsmappe für Neugeborene zu überreichen. Seit 2015 erhalten auch alle frischgebackenen Eltern eine umfangreiche Broschüre, mit allem Wissenswerten. Nur das von uns damals angedachte Begrüßungsgeschenk fehlt noch. Unsere Kinder- und Jugendbeauftragte hatte dazu letztens Jahr eine Initiative gestartet und über Spenden eine kleine Marge an den Chemnitzer Wimmelbüchern besorgt und diese über die Babylotsen …
weiterlesen "Aus dem Stadtrat vom 22. März – Änderungsantrag zum Haushalt: Begrüßungsgeschenk für Neugeborene"
Wie man aus der Antwort der Stadtverwaltung (RA-006/2023) entnehmen kann, sind die ersten Erkenntnisse aus dem Modellprojekt, dass die Stadt für sich und freie Träger staatlich anerkannte Erzieher:innen ausbilden lässt, positiv zu werten. Nicht nur die Nachfrage nach diesen Ausbildungsplätzen ist hoch, auch die bisherigen schulischen Leistungen der Auszubildenden sind durchweg gut bis sehr gut. Hierzu Sandra Zabel, Sprecherin für Kinder-, Jugend- und Familienpolitik: …
weiterlesen "Absichtserklärungen bringen keinen Fachkräftenachwuchs – Erzieher:innenausbildung verstetigen, nicht aussetzen"
Wir freuen uns, dass die Verwaltung nun doch eine Lösung gefunden hat, um die drohende Schließung langjähriger etablierter Projekte in der Jugendhilfe aus rein fiskalischen Gründen abzuwenden. Damit wird den Forderungen der Politik, der Jugendhilfelandschaft und der Chemnitzer Stadtgesellschaft nachgekommen. Dennoch werden wir uns nicht damit zufriedengeben, dass die bestehende Jugendhilfelandschaft lediglich erhalten wird. Der bestätigte Jugendhilfeplan (B-073/2022) zeigt einen viel höheren Bedarf an…
weiterlesen "Proteste für Jugendprojekte erfolgreich – Status quo kann aber nicht das Ziel sein"
Mit der Beantwortung der Informationsanfrage IA-118/2022, initiiert durch unsere kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin Dr. Sandra Zabel, teilt die Stadtverwaltung den aktuellen Stand hinsichtlich der Berufsabschlüsse und Berufserfahrungen für die Mitarbeitenden im Allgemeinen Sozialdienst der Stadt Chemnitz mit. Dies bewertet Sandra Zabel wie folgt: „Damit Menschen in besonderen Situationen auf die Hilfe von Sozialarbeiter:innen bzw. Pädagog:innen im Allgemeinen Sozialdienst der Stadt Chemnitz zurückgreifen können, …
weiterlesen "Sozialpädagogische Arbeit braucht eine gute Ausbildung"
Am Nachmittag des 09.01.2023 wurden die Fraktionen im Stadtrat mit einem Schreiben der Verwaltung über die geplanten Schließungen von fünf kommunalen Kitas informiert. Den Stadträtinnen und Stadträten wurde per E-Mail mitgeteilt, dass sie diese Schließungen in der Stadtratssitzung Anfang Februar mit der Kita-Bedarfsplanung festlegen sollen. Die Stadt Chemnitz und die Stadträtinnen und Stadträte haben einen hohen Qualitätsanspruch an die Arbeit in den Kindertageseinrichtungen, die insbesondere …
weiterlesen "Kita-Bedarfsplan als Chance nutzen – Stellungnahme zu angekündigten Kita-Schließungen"
Wir alle erinnern uns an den Hilferuf der Eissportvereine, die unter der angekündigten Nichtvereisung der Trainingshalle gelitten hätten. Die nächste Hiobsbotschaft im Oktober – Chemnitz ist nicht mehr Bundesstützpunkt Eiskunstlauf! Was sind die Folgen: Fehlende Anerkennung für die vielen Jahrzehnte hervorragender Arbeit im Leistungssport und fehlende Fördermittel, um z. B. eine Vereisung der Trainingshalle im Sommer sichern zu können. Wir hätten uns schon gewünscht – und die Chemnitzer Vereine auch – wenn die Deutsche …
weiterlesen "Aus dem Stadtrat vom 14.12.2022: Fraktionserklärung"
Unsere Vertreterinnen im Jugendhilfeausschuss haben in der Sitzung am 6. Dezember sehr vehement und deutlich darauf hingewiesen, dass der Jugendhilfeausschuss mit all seinen gesetzlich vorgesehen Rechten als der Verwaltung übergeordnetes Gremium zu betrachten ist. Weiterhin haben wir mehrmals nachgefragt, wer die Verantwortung für das Vorgehen hatte und wie zukünftig vermieden werden soll, dass sich so ein Desaster nicht wiederholt. Auch die Verbindlichkeit des vor knapp zwei Monaten beschlossenen …
weiterlesen "Kinder und Jugendliche müssen Priorität 1 sein – Bericht aus dem Jugendhilfeausschuss"
Die Stadtverwaltung legte am 30.11. zum Erhalt von Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien ein Verfahren vor, das vor allem die notwendige Zeit bringt, Lösungen zu suchen, diese Angebote dauerhaft und tragfähig zu sichern. Die Jugendhilfeausschussmitglieder von SPD, CDU, DIE LINKE/Die Partei sowie BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßen das Absichern aller Angebote bis Ende April 2023 als ersten notwendigen Schritt. Der Vorschlag umfasst auch die Träger, deren Wegfall …
weiterlesen "Jugendhilfeausschussmitglieder fordern bessere Einbindung und höhere Verbindlichkeit bei Lösungsfindung zum Haushalt"